Ergebnisse und Einladung vom 22.Juni 2013 zum Vernetzungs-Workshop

Die Seite bleibt als Ideen geber und um später noch mal nachzuschauen.

am 22. Juni von 11 – 17 Uhr im Mädchenkulturhaus

Was heißt denn eigentlich Vernetzung?
Warum soll ich mich mit anderen selbstverwalteten Räumen austauschen?
Welchen Sinn kann das haben?
Zu welchen Themen will ich mich vernetzen?
Wie könnte eine Vernetzung aussehen?

Selbstverwaltete Veranstaltungsräume und -projekte müssen erkämpft und verteidigt, vor allem auch erhalten bzw. reproduziert werden. Durch eine Vereinzelung der unterschiedlichen Räume ist dies umso schwieriger, daher ist es wichtig gemeinsam für den Erhalt und Perspektiven zu kämpfen und sich mit den Reproduktionsschwierigkeiten auseinanderzusetzen. Auch wenn jedes Projekt, jeder Raum und jede Gruppe sich unterschiedlichen Herausforderungen stellt, unterschiedliche Ansprüche hat und unterschiedliche Umsetzungsideen verfolgt, gibt es Parallelen – ähnliche Aktivitäten, nicht-kommerzielle Veranstaltungen, gleiche politische Gegner*innen –, die die Solidarität untereinander stärkt. Gerade diese Unterschiedlichkeit mit ihren Gemeinsamkeiten in selbstverwalteten Räumen kann als Chance für den Aufbau einer gesellschaftlichen Veränderung gesehen werden.

Auch in Bremen gibt es eine Vielzahl selbstverwalteter Veranstaltungsräume, -projekte und -gruppen, die teilweise zusammen aktiv sind, andere stehen eher für sich alleine da.

Gemeinsam wollen wir einen Anfang machen und die Möglichkeit eröffnen, eine Vernetzung selbstverwalteter Veranstaltungsräumen in Bremen voranzutreiben.
Dazu laden wir alle selbstverwalteten Projekte, Räume, Gruppen und auch einzelne Personen
am Samstag 22. Juni um 11 Uhr – 17 Uhr ins Mädchenkulturhaus, Heinrichstr. 21
zu einem Vernetzungs-Workshop ein.

Gemeinsam wollen wir für den Ausbau selbstverwalteter Räume vernetzend aktiv werden, denn solidarischer Zusammenhalt kann uns alle voran bringen.

netz
DeZentral Vernetzungs- Workshop am 22.6.

Themen für den Open Space. Gesammelt zu folgenden Fragen:

I. Zu welchen Themen möchte ich mich in diesem Netzwerk austauschen? Was möchte ich vielleicht gemeinsam organisieren?
II. Welche Kommunikationsstrukturen finde ich interessant für diese Vernetzung? Wie könnte die Vernetzung in Zukunft aussehen und wie schon konkret nächste Woche?

1.Welche Kommunikation findet wo statt?
- gegenseitige Teilnahme an den herkömmlichen Treffen der Anderen
- weitere VErnetzungstreffen (AGs, VAs, Workshops)
- direkter Kontakt (z.B. telefonisch, Ansprechpartner*innen)

2.Welche Kommunikation findet wo statt?
- online Medien (emailliste, we.riseup.net, blog)
- Print- Medien
- Transparenz (Terminkalender, Plenumstermine, erweiterte Kontaktliste)

3. Finanzierung, Geld, Miete, Sachmittel
4. Geld & Räumlichkeiten einfordern

5. Ausbau der VA-Planung

6. Ideenpool

7. gemeinsam an einem Strang ziehen, Label, Identität

8. Öffentlichkeitsarbeit

9. Raumnutzung, – belegung, Infrastruktur

10. Vermittlung von Orgastrukturen und “übliche Probleme”
11. Bedrohung von Freiräumen (Stadt/ Miete usw.)
es sind 3 Gruppen im Open Space entstanden, folgendes wurde diskutiert und es sind Ergebnisse entstanden:

2.Welche Kommunikation findet wo statt?

- online Medien (emailliste, we.riseup.net, blog)
- Print- Medien
- Transparenz (Terminkalender, Plenumstermine, erweiterte Kontaktliste)
Ideen

öffentlicher Terminkalender: was gibt es? —> planlos, bremen.de – schwarzes Brett, jeder Freiraum hat seine/ ihre eigenen Terminkalender, Spedition
planlos ausbauen/ mehr nutzen, für interne Dinge ausbauen, nicht unbedingt was Neues schaffen, Bestehendes nutzen/ ausbauen
ToDo: Kontakt mit planlos aufnehmen —> Ansprechpartner*in

mailingliste: Kategorien, Filter

interner Terminkalender für VA- Planung: we.riseup Gruppe oder eine andere HP-BAsis (planlos- crew fragen, ob sie das zeitnah auf pl hinkriegen), Verknüpfung mit email, Seiten gestalten/ Dateien hochladen können, Kommentar- Funktion, Kalender (Schnittstelle)
Bedenken —> Sicherheit
Tools: dudle, pad
ToDo: Zettel mit allen emailadressen —> yahoo list oder list.riseup.net
Ergebnisse

1. Nahziel: email liste der hier Beteiligten

2. Mittelfristig: Planlos aufwerten
- Leute/ Freiräume anwerben
- planlos aufwerten: mehr Funktionen, bessere Software (von planlos erwünscht??) dazu planlos b kontaktieren

3. Fernziel: gemeinsame Plattform (intern & öffentlich) (z.B. we.riseup.net oder eigene HP)
- Verknüpfung mit email (Benachrichtigung & Abbilden von emails)
- Seiten gestalten/ erstellen (z.B. Wikis, Dateien, pads, dudle)
- Kommentar Funktion
- Umfassender Kalender (inter&extern)

3. Finanzierung, Geld, Miete, Sachmittel
und
4. Geld & Räumlichkeiten einfordern
Ideen

- Funding & Sharing mittels Plattform (die aber viel Geld nimmt) als Möglichkeit
- Labeling als Möglichkeit
- kurzfristige Unterstützung durch einzelne Räume durch Spenden/ Solipartys (Spendendose aufstellen)
- Frage an Plena: Sehren wir uns als Netzwerk, wollen wir uns kurzfristig unterstützen?
- gemeinsame Bestandliste erstellen (z.B. wir haben Beamer, Anlage…)

- Momentane Situation: Stadt hat kein Geld (“sucht euch Sponsoren”, nur einige auserwählte Projekte bekommen Unterstützung), mögliche Sprengkraft durch gebündlete Förderungen, keine Räume für Solipartys
- Räume einfordern mittels größerem Netzwerk (?) (nicht nur Zuckerwerk), Bündnisse eingehen mit Wohnraum- Gruppen, Zucker unterstützen, um Raum für Solipartys zu haben , mit Zucker Kontakt aufnehmen (kontakt@zuckerwerk.org)
Ergebnisse

- bei Plena thematisieren:
- mit welchen Räumen wollen wir uns vernetzen?
- wollen wir uns kurzfristig gegenseitig unterstützen, durch Geld/ Sachmittel/ Kompetenzen?
- wollen wir zu einer gemeinsamen Bestandsaufnahme beitragen, über finanzielle Situation, vorhandende Sachmittel (z.B. Anlage, Beamer,…), Kompetenzen und Kontakte?
- worfür steht das Zuckernetzwerk? Finden wir es unterstützenswert aus Solidarität/ exemplarischem Engagement/ Notwendigkeit einen entsprechenden Raum zu nutzen? Wollen wir das Zuckerplenum besuchen/ uns informieren, wie wir es unterstützen können?

10. Vermittlung von Orgastrukturen und “übliche Probleme”

es wurde sich über die unterschiedlichen Projekte ausgetauscht und festgestellt, dass es ähnliche Probleme in den unterschiedlichen Projekten gibt. Ein konkretes Ergebnis gibt es nicht, nur dass es wichtig ist, sich immer wieder auszutauschen und sich somit gegenseitig kennenzulernen, um dann evtl. gemeinsam ähnliche Probleme angehen zu können.

Punkte, die beim Abschlussplenum aufgetaucht sind

- Fördergelder: wie komm ich da ran? macht das Sinn?
- weiterer Raum für Austausch bei nächsten Treffen (strukturiert oder informell). Interesse an weiterem Workshop im Herbst
- Lösungsidee für bestehende gemeinsame Probleme
- Termin für “Geld & Räumlichkeiten”
- Projekte kennenlernen, sich gegenseitig vorstellen, gemeinsame Probleme/ Ansätze herausarbeiten
- Cocktailabend als gemeinsame, informelle Vernetzung mit Plenum verbinden